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Den Kelch der Liebe entdecken

"Den Kelch der Liebe entdecken" ist eine erotische Kurzgschichte in 100 Wörtern, in der Genitalien mit keinem Wort erwähnt werden.

Sie platzierte ihre Beine mit abgewinkelten Knien so, dass mein Blick auf ihre rosige Blüte fallen musste. Ich schwieg. „Gefällt sie dir? Sieh mal, wie sie aufblüht für dich. Sag, dass du sie magst!“
„Sie ist schön.“
„Sonst nichts? Merkst du nicht, wie sie duftet?“„
„Oh doch, ich mag den Duft.“

„Warum kommst du mir dann nicht näher?“
Ich trat näher und sah ihr in die Augen.
„Geh auf die Knie. Wenn du sie magst, dann zeig mir, wie du sie verehrst!“

Sie lehrte mich schnell, wie man den süßen Kelch der Blüte verehrt. Und ich wurde ihr gelehriger Schüler.

Wollen Sie mehr über SM-Gelüste wissen?

Häusliche Zucht in Vergnügen umgesetzt


Über SM-Praktiken schreiben viele. Die Praktiken kommen in Romanen vor, in pornografischen Filmen, auf Domina-Seiten und in den Publikationen von ausgesprochenen Fanatikern der Szene. Doch sehr nüchtern betrachtet ist alles mehr oder weniger ein Spiel mit unterschiedlichen Emotionen, Haus- und Schulstrafen der Vergangenheit und „weichen“ Abwandlungen von altertümlichen Folterszenen und öffentlichen Bestrafungen.

Heute wird sehr viel bei „Wikipedia“ abgeschrieben, sodass es nur noch ein Meinungsbild im Internet gibt. Bei Recherchen zum „Andreaskreuz“ beispielsweise stießen wir dutzendfach auf die gleichen Sätze. Nein, wie bezweiflen sie nicht. Aber wir glauben auch nicht, dass alle Menschen gleich empfinden und ähnliche Vorstellungen von süßen Qualen haben.

Wenn wir wissen, was Sie wissen wollen, dann sagen wir Ihnen, was wir darüber herausfinden konnten – und helfen Ihnen dabei, Ihre Geschichte farbenfroher auszugestalten.

Bild: Nach einer historischen Illustration

Sexuelle Wünsche – wie denkt die Frau, die Erotik liest?

Wovon du auch träumst - es kann beschrieben werden
Wenn du nicht ständig raten willst, was deine Leserin vielleicht gerne von dir lesen würde, dann kann ich dir ein wenig helfen. In einer Recherche der Liebeszeitung und einiger anderer Medien haben wir festgestellt, was wahrscheinlich gut ankommt. Zwar stammend die meisten unserer Ergebnisse aus England, aber dies dürften nahezu 1:1 auf deutsche Leserinnen übertragbar sein.

Die Liebeszeitung schrieb:

Unter den häufigsten Suchbegriffen britischer Frauen, die den deutschen sicherlich nahekommen, finden wird beispielsweise drei Erwähnungen mit dem Wort „lesbisch“ und drei Erwähnungen von Praktiken, die mehr als zwei Personen beinhalten: Dreier, Orgien und extreme Orgien.


Oh, hättet ihr das gedacht? Für unser Team war’s eigentlich keine ganz so große Überraschung, jedenfalls nicht, was die Orgien betrifft. Denn die Träume vieler Frauen drehen sich nun einmal darum, von mehreren Männern begehrt zu werden. Übrigens gehörten zu den Lieblingsthemen auch Fesslungen (Shades of Grey grüßen von überall) sowie „richtig harter Sex“.

Nachdem wir nun beim Thema sind, lohnt sich, das Thema „lesbische Liebe“, eigentlich eher Bi-Sexualität, noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn während „lesbisch“ nicht aussagt, weil „lesbische erotische Literatur“ (oder Pornografie) eine Kategorie ist, sind Suchbegriffe wie „lesbische Verführungen“ und „lesbische Praktiken“ darauf hin, dass nach ganz bestimmten erotischen Themen gesucht wurde, die man so zusammenfassen kann:

1. Die Faszination bisexueller (1) Beziehungen.
2. Die Fantasie, von einer erfahreneren Frau verführt zu werden.
3. Der Wunsch, sich in die Praktiken der lesbischen Liebe hineinzuträumen.
Und im weiteren Sinne auch: extreme Erfahrungen, die mit einem Mann als sehr gefährlich angesehen werden, in der Fantasie eher mit einer Frau zu durchleben – auch dann, wenn es „etwas heftiger“ zugeht.

Die zweite Kategorie, rauer, intensiver Sex oder Sex mit einer Reihe von Männern, dürfte deutlich schwerer zu erfassen sein, da Intensiv-Sexerfahrungen, Dreier und Orgien schwerer darzustellen sind als Verführungen.

Was können wir nun daraus entnehmen?

1. Plane eine Frau ein, die deine Figur in die Welt der Bisexualität einführt.
2. Diese Frau kann deine Figur auch in die Welt der SM-Praktiken einführen – das ist wesentlich spektakulärer, als wenn ein Mann dies tut.
3. Erwäge einmal, Dreier mit zwei Frauen und einem Mann zu beschreiben, bei dem die Frauen das größere Vergnügen haben.

Du kannst dabei bleiben, dass am Ende doch eine Beziehung zwischen Frau und mann dabei herauskommt. Beispielsweise kann der übliche Konflikt der Wahl zwischen zwei Männern viel spektakulärer auf die Alternative „eine sinnliche Frau ohne Zukunft oder ein verlässlicher Mann ohne Vergangenheit“ verlagert werden.

Was du über lesbische Liebe oder Bisexualität wissen musst? So gut wie gar nichts. Überleg dir, was du an deinen eigenen Freundinnen jetzt oder vor Jahren einmal gefiel, und warum du vielleicht gehofft hättest, mehr von ihnen zu bekommen als die üblichen Zärtlichkeiten unter Freundinnen. Wenn du Praktiken beschreiben willst, dann beginne mit Zärtlichkiten wie Küssen oder sanftes Streicheln, und mach beim Cunnilingus oder bei gegenseitiger Masturbation Schluss. Es kommt überhaupt nicht darauf an, die Praktiken ausführlich zu beschreiben, sondern die Gefühle, die deine Figur dabei bekommt. Falls du Bondage oder Disziplin unter Frauen beschreiben willst: Sie ist ein bisschen sinnlicher, wird aber als ebenso intensiv empfunden. Interessant sind eher die Gefühle und Gedanken bei den Praktiken und nicht, dass du jeden Strick um den Körper geschlungen hast oder jedes Schlaggerät ausprobiert hast.

Was meinst du? Haben wir recht mit dem, was wir herausgefunden haben?

(1) Es ist interessanter, Bi-Neugierde und Bi-Verführungen zu beschreiben als lesbische Liebe oder eine lesbische Lebensausrichtung.

Die Erotik in der Esoterik - beginnen Sie jetzt!

Dritter und letzter Teil eines dreiteiligen Artikels über die Möglichkeiten, erotische Esoterik in die Literatur einzubringen.

Dritter Teil: Was macht esoterische Erotik so interessant?

Im Grunde habe ich es schon im ersten Teil angedeutet: Es ist die Kombination von Fiktion und Realität, von Altertum und heutiger Zeit und von Manipulationen mit der Abhängigkeit, aber auch mit Lüge und Betrug zum eignen Vorteil. Üblich und nachvollziehbar sind die Pervertierungen an sich edler Ideen: Aus den „ewig jungfräulichen“ Vestalinnen gingen Neugründungen hervor, die Novizinnen als willkommenes „Frischfleisch“ ansahen, dass sich an zahlende Kundinnen verkaufen ließ. Aus dem Schutzraum der Psycho-Gemeinschaft wurde die Psycho-Sekte, deren Leiterinnen sich an erotisch verfügbaren Frauen vergriffen, und aus an sich nachvollziehbaren Voodoo-Verpflichtungen wurden Versprechen an Zuhälterinnen, unbedingt der Prostitution nachzugehen.

Das Interessanteste ist sicherlich, die unterschiedlichen Ebenen in die Jetztzeit zu verlegen und die an sich unbegreiflichen spirituellen Abhängigkeiten in die Welt der Smartphones zu transportieren. Der Unterhaltungswert sollte dabei überwiegen, einschließlich gelegentlicher Gänsehäute. Aber es macht sich immer gut, ein bisschen mit tatsächlichen Ereignissen der Realwelt zu kokettieren. Und damit lasse ich Sie nun wirklich allein mit Ihren eignen Gedanken.

Die Gruppen, in denen esoterische Erotik stattfinden kann

Zweiter Teil eines dreiteiligen Artikels über die Möglichkeiten, erotische Esoterik in die Literatur einzubringen.

Die Gruppen, in denen esoterische Erotik stattfinden kann.

Die geheime „große Göttin“ der Frauen

Es gab und gibt zahllose Organisation dieser Art. Soweit Frauen betroffen sind, ist es meist die „große Göttin“, die hinter den Geheimbünden steht. Sie wird heute wieder in den modernen „Hexenkulten“ verehrt. Wer auch immer die Figur ist, die als Göttin verehrt wird – sie kann Priesterinnen und Altäre haben, Gaben oder Opfer fordern oder Güte und Hilfe ausschütten. Es wäre zu einfach, dabei vom „Hexenkult“ zu sprechen, aber es ist der einzige Oberbegriff, der sich erhalten hat. Wer der Göttin in irgendeiner Weise dient, kann auf magische Kräfte hoffen – das ist die Kurzformel.

Die weiße Göttin der Bibel

In anderer Gestalt kennen wir eine große weiße Göttin aus der Bibel – die „Astarte“, vor der immer wieder gewarnt wurde, weil sie die attraktivere Religion verkörperte. Sie spielte einst eine wichtige Rolle in den Fruchtbarkeitskulten und kam über diesen Weg in der erotische Esoterik. Es ist nicht ganz sicher, worauf sich die lesbisch orientierten Frauengemeinschaften der Vergangenheit beriefen, aber es wär immerhin möglich, dass griechische Göttinnen dabei eine entscheidende Rolle spielten.

Abarten des Christentums

Im Christentum – namentlich im Katholizismus – spielt der Marienkult eine entscheidende Rolle er hat aber keine Auswirkungen auf die christlich orientierten Geheimgesellschaft, die ihr Anhänger vor allem aus Frauen rekrutieren, die zu religiöser Übertreibung neigen. Aus dem damit verbundenen Hang zur Unterwerfung können durchaus erotisch orientierte Sekten entstehen.

Schwarze Magie

Nichts ist mit der „Schwarzen Magie“ enger verbunden als der Hexen- und Teufelskult, und für viele Menschen handelt es sich um Synonyme. Dabei wird angeblich versucht, durch Zauberkräfte einen Schaden herbeizuführen, also auch, Menschen ins erotische Verderben zu führen und sie Höllenqualen erleiden zu lassen. Zugleich behaupten die Anhänger, auch intensivere sexuelle Erfüllung schenken zu können. Schwarze Magie hält üblicherweise nicht lang an, sondern verliert ihre Wirkung unter dem Einfluss „guter“ Kräfte. Psychologisch kann man sagen, dass die Person, die ihre Kraft aus dem „schwarzmagischen“ Bereich bezieht, einen zerstörerischen Einfluss zum eigenen Nutzen ausübt.

Weiße Magie

Weiße Magie deckt alles ab, was als „positiver Zauber“ gilt. Dazu gehören auch Glücks- Fruchtbarkeits- und Liebeszauber. Der Besitzer magischer Kräfte versucht dabei, die positiven Eigenschaften von Menschen zu verstärken, was tatsächlich möglich ist. Insoweit können viele psychologische Interventionen als „weiße Magie“ angesehen werden werden, insbesondere die bekannte „Selbsterfüllende Prophezeiung“. In der Erotik wird weiße Magie eingesetzt, um sinnliche Beziehungen herzustellen und Bindungen zu vertiefen.

Afrikanische rituelle Gemeinschaften

Am bekanntesten – und aktivsten – sind die Geheimbünde, die Voodoo verwenden. Eigentlich handelt es sich dabei nicht einmal um Gemeinschaften, da der Voodoo-Zauber auch außerhalb der Gemeinschaft nachhaltig und global weiterwirken soll. Der Zauber folgt der Person also überall hin, und bricht sie den damit verbundene Bann, dann muss sie nach Auffassung der Voodoo-Anhänger streben.

Psychologische Geheimgesellschaften

Besonders unter labilen Frauen sind psychologische Geheimgesellschaften beliebte Zufluchtsorte. Diese Gemeinschaften versuchen, das „draußen“ existierende, auf Pflichten und Zwänge beruhende Weltbild aufzulösen und durch ein neues, lustvolleres und von Zwängen befreites Weltbild zu ersetzen. Angefüttert werden die Teilnehmer dabei mit Psycho-Kursen, in denen sie „befreiende“ Erlebnisse haben. Die Methode wurde eineiige Zeit tatsächlich von gleichgeschlechtlich orientierten Frauengruppen eingesetzt, um Novizinnen einzusammeln.

Esoterik und Rauschdrogen

Der klassische Bereich doppelter Abhängigkeit durch Esoterik und Drogen ist so alt wie die Erkenntnisse der „weisen Frauen“ (auch der alten und modernen als „Hexen“ bezeichneten Frauen). Dabei werden Rauschdrogen der Natur zu Getränken und Salben verarbeitet, wie beispielsweise die „Flugsalbe“. Da synthetische Drogen heute weitaus leichter herzustellen sind, kann man davon ausgehen, dass die entsprechenden Gruppen der Neuzeit solche Substanzen verwenden.