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Die Retterin seiner Seele

Er braucht es. Da bin ich ganz sicher. Da fehlt nur noch ein kleiner Anstoß, dann wird er sich fügen. Ich werde es ihm nicht leicht machen. Er wird Schmerzen empfinden. Körperliche Schmerzen, und wie ich hoffe, auch psychische Schmerzen. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – und erst die Verschmelzung von Lust und Schmerz bringt seine Seele zum Bluten. Ich werde die Angst in seinen Augen sehen, seine Muskeln werden zittern und er wird schwer atmen. Vielleicht wird er aufschreien oder gar heiße Tränen vergießen. Das ganze Szenario. Er hofft längst darauf.

Er kennt seine Schuld und ich kenne seine schmutzigen Fantasien. Und ich nutze sie, um ihn zu demütigen. Es sind die Worte, die ihn in den Tiefen seiner Seele treffen und seinen Willen brechen, nicht die Schläge auf seinen weißen, bleichen Po.

Ich weiß, was er ertragen kann. Es ist erst genug, wenn es genug ist. Wenn ich in die Tiefen seiner Seele eingedrungen bin und er keinen Gedanken mehr fassen kann. Seine Seele gehört mir, und genau das soll er erfahren. Und solange ich auf seine verkorkste Seele aufpasse, so lange ist er sicher vor sich selbst. Und ich bin sicher, dass er seine Seele nicht dem Teufel verkauft - oder einfach einer anderen Frau, wer immer sie eher verlangt.

Dies ist der letzte "Lustfetzen" den wir hier veröffentlichen. Es handelt sich -wie so oft - um einen Beitrag aus der Kategorie "einen Text umschreiben"

Lust an Lust, Lust an Unlust und ein Zwiespalt

Die Beschreibungen der Schönheit, insbesondere der Beschaffenheit eines Körpers, seines Geruchs und seiner Bewegungen wirken erotisierend. Doch nichts wirkt stärker als der „Abdruck“ dieser Empfindungen bei Ihrem Helden.

Hier eine Beschreibung aus der Literatur, wie der Liebhaber eine Dame sie schildert:

Ihr volles, schwarzes Haar hatte sich gelockert, und die herabhängenden dichten Strähnen hoben sich wunderbar von der weißen Haut ab … Mademoiselle lag verführerisch auf dem breiten Schlafsofa und ließ einen guten Teil ihrer Beine sehen.


Ganz anders würde diese Schilderung aufgenommen:

„Da lag sie nun, kalt und abweisend. Schneewittchen im Sarg wäre sicherlich anregender gewesen als diese Frau mit ihrer kalten, weißen Haut und den pechschwarzen Haarsträhnen, die unordentlich herunterhingen. Sie versuchte, mich mit ihrem nackten Bein zu locken, das fast bis zum Schenkel zu sehen war, doch wirkte die weiße Haut zwischen Ferse und Schritt auf mich ebenso kalt und eisig wie ihr Gesicht.“

Und nun noch zwiespältig:

Wie sie dalag! Unter der weißen, unschuldigen und überaus einladenden Haut brannten vielerlei Feuer, doch wusste ich nicht, wie ich sie entfachen sollte. Das Haar, das wild herabfiel, verstärkte den Kontrast und erinnerte mich an grausam-schöne Frauen, die uns Männer zugleich locken und ins Verderben führten. Ich sah unwillkürlich auf ihr lasziv herabhängendes Bein, und wenn ich mich nicht täuschte, so wollte sie mir damit den Weg zeigen, den meine Hand nehmen sollte. Doch täte ich es – was würde geschehen?

Erstes Zitat aus "Weiberherrschaft" (auch "Die Herrschaft der Frauen" von Julian Robinson (Pseudonym)

Wie das Lied der Peitsche wirkt ...

Gedanken, Träume, Realitäten? Nur Ihre Heldin kann Gefühle vermitteln.
Aus einer unserer geheimen Quellen für Autorinnen, die sich unsicher sind, wie sie eine Flagellation beschreiben sollen.

Das Lied der Peitsche folgt einem einzigartigen Rhythmus. Zuerst hörst du ein leichtes Zischen, dann das Geräusch des Knalls, wenn sie die Luft zerschneidet, kurz bevor der pfeilschnelle Lederriemen von der Haut gestoppt wird und sich die gesamte Energie ins Fleisch deines sanften, aufnahmebereiten Hinterns verströmt. Es dauert einen winzigen Moment, bevor du leise stöhnst, um dich danach in einem Reflex aufzubäumen. Ein leichtes Zittern folgt, kaum erkennbar, aber es scheint aus deinem tiefsten Inneren zu kommen. Das Gefühl hält eine Weile an, bevor es sanft abklingt. Nun wartest du auf den nächsten Schlag, und vielleicht bittest du gar darum.

Liebesgedicht "Mein Geheimnis"

Du suchst nach meinem Geheimnis?

Die Wärme zwischen den Schenkeln,
Die Reibung der Haut an der Haut,
Der Duft von Sex und Verlangen.

Willst du mein Geheimnis kennenlernen?

Ich will ein Wort von dir hören,
Die Geste, die mich einlädt,
Die Augen, die mir sagen: „Komm.“

Das ist mein Geheimnis.


Hinweis: Aus der Entrümpelung unseres Archivs - sehr hübsch und anoym

Die Gefühle eines Mannes vor den ersten Schlägen

Warten, warten ... und dann schmerzlich genießen ...
Eine sinnliche Geschichte? Nicht das Übliche, sondern eine, die von den Gefühlen devoter Männer handelt. In ihr passiert - gar nichts. Alles findet im Gehirn statt.

Egal, ob deine Herrin im Spiel als Aufseherin, Lehrerin, Kittelträgerin, Gouvernante oder feine Lady auftritt, du fühlst dich immer erbärmlich, weil sie von Anfang bis Ende eine Dame bleibt. Und du? Du bist ein elendes Stück Dreck, ob du sie nun dafür bezahlst oder ob sie dich braucht, um ihre Machtgelüste zu befriedigen. Ich weiß ja nicht, wie schön dein Körper ist, und wie du dich sonst fühlst, wenn du dich vor einer Frau ausziehst. Vielleicht bist du ja schöner als ich. Mein Körper ist hässlich, ich habe zu viel Fett am Bauch, und im Schritt habe ich nichts, was irgendjemand gerne sehen wollte. Ein kleiner Penis, ungleiche Hoden, mäßig gepflegte Haare und eine unreine Haut.

Wenn du dich schlagen lassen willst, musst du dich ausziehen. Meistens musst du es selbst tun, und nur selten entkleidet sie dich. Und sollte sie dies tun, wird sie alles daran setzen, dich dabei zu erniedrigen. Dann stehst du da, und musst dich inspizieren lassen. Der spöttische Blick einer erfahrenen Frau ruht auf dir. Sie hat schon hässlichere Hoden und winzigere Penisse gesehen, aber auch schon deutlich größere und hübschere.

Du wartest darauf, dass du dich endlich über ihre Knie legen darfst, über einen harten Bock oder eine weiche Strafbank. Die Hauptsache ist, es geht bald los. Es ist so, als wenn du in einer medizinischen Ambulanz auf einen Eingriff wartest.

Das Warten gehört dazu. Egal, was du gewollt hast oder was sie dir zugedacht hat, du musst warten. Mit nacktem Gesäß, das sich ihren Händen und Stöcken, Klatschen und Peitschen entgegenstreckt. Du wartest auf Zeichen, auf Geräusche. Deine Angst wächst mit jeder Sekunde, in der nichts geschieht. Manchmal spürst du keinen Luftzug, hörst sie nicht atmen und vernimmst kein Zischen des Rohrstocks oder der Peitsche, die in die Luft geschlagen wird, um dich zusätzlich zu ängstigen.

Du hoffst auf eine Vorbereitung, ein Aufwärmen von ihrer Hand. Es ist eine Sensation für sich ist und eine Geste der Liebe, wenn sie dir den wundervollen Hautkontakt schenkt. Da kommt alles zusammen: Genuss und Schmerz , Lust und Erniedrigung. Nähe und Träume. Doch dann ist wieder Ruhe. Dein Körper schwankt zwischen Erwartung, Furcht und Flucht. Je hinterhältiger deine Herrin ist, umso länger wird sie dich warten lassen, bis die eigentliche Züchtigung beginnt.

Irgendwann, wenn du es gar nicht mehr erwartest, wird sich dein Körper aufbäumen, nachdem du den Schlag zwar gehört, aber sonst kaum wahrgenommen hast. Dann wird der Schmerz von dir Besitz ergreifen, und du wirst versuchen, nicht zu schreien. Du lokalisiert den Schmerz erst nach und nach. Wenn sie heftig zuschlägt, wird dein Hintern in Kürze heftig brennen. Wenn dir der Schmerz richtig gut tut, dann geht er dir durch Mark und Bein. Noch schreist du nicht. Noch genießt du nicht. Noch schwebst du nicht. Ein paar Schläge weiter wirst du wissen, ob du heute schreien wirst, in Tränen ausbrechen, um Gnade winseln oder gar das Sicherheitswort sagen, um all dem ein Ende zu bereiten. Oder du wirst die Schläge genießen, die nun Schmerz, Wonne und Wollust in dir ausgelöst haben.

Und am Ende wirst du ihr danken, gehen und hoffen, dass du wiederkommen darfst, oder abermals das Geld übrig hast, sie zu bezahlen.

Die Story ist ein Produkt der Fantasie, gefunden in einem Amateur-Archiv und leicht aufbereitet.