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Als seine Hand forschend über den Seiden-Slip fuhr

Jeden Tag ein bisschen mehr gestatten ...
Damals trugen wir Rock und Bluse - und alles andere kam auf den Anlass an. Das Unterkleid kam langsam aus der Mode, und das Mieder trugen nur noch etwas „frauliche“ Damen, die Ansätze von kleinen Pölsterchen verdecken wollten.

Wenn du besonders elegant ausgehen wolltest, kamen eigentlich nur „hochhackige“ Schuhe in Frage, in denen die Beine hübscher wirkten und der Po ... oh, ja, wir taten es auch, um den Po zu präsentieren. Dazu kamen Strapse und Nylons, auch wenn sie sündhaft teuer waren und immer wieder „Laufmaschen“ zeigten. Und das Höschen? Es bedeckte damals noch den ganzen, vollen Po, und zu besonderen Gelegenheiten ... ja, solchen Gelegenheiten ... mussten sie aus feiner Seide sein.

Feine Damen wussten natürlich, dass der Slip unter dem „Tanzgürtel“ getragen wurde. Aber so etepetete waren nicht alle. Nachts auf einer unbeleuchteten Parkbank musste alles ziemlich schnell gehen. Wenn du den Jungen wirklich mochtest, musstest du ihm ja etwas bieten ... nicht alles. Aber immer so viel, dass er sich beim nächsten Mal mehr versprach.

Also trugen wir den Slip über dem Strapsgürtel, und ließen zu, dass seine Hand sich langsam auf den Slip zu bewegte. Eine warne, sinnliche Männerhand auf Seide fühlte sich einfach gut an, wenn sie dich streichelte.

Ein paar Mal hast du ihn damals hinhalten können, hast die forschenden Finger abgewehrt, aber schließlich hast du das gemacht, was alle gemacht haben - den Slip zur Seite geschoben und ...

Erinnerst du dich noch daran? Ja? Dann schreib eine Geschichte darüber ... du hast doch jetzt Zeit, Geschichten zu schreiben, oder?

Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung

Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung aus dem Vierteiler "Alwa"- eine unspektakuläre Erotikgeschichte

Der Mann ist begeistert vom Sex mit Alva. Es ist schön für ihn gewesen, beinahe ekstatisch. Doch nun will er das Kondom abstreifen. Sie sieht es und nimmt ihm die Mühe ab. Nach der Menge zu urteilen, muss er seine Frau schon lange nicht mehr „gesehen“ haben. Nun tut Alva etwas Ungewöhnliches: Sie öffnet das Kondom und verstreicht den Inhalt in einem breiten Streifen auf dem Bettlaken. Sie weiß nicht genau, warum sie es tut, aber sie tat es schon bei ihrem ersten Lover, bei dem sie auf ein Kondom bestand. Das Zimmermädchen würde etwas zum Nachdenken haben. Oder doch nicht?

Wundern sich Zimmermädchen? Nein nicht wirklich. Sperma auf den Laken, gebrauchte Kondome oder Kosmetiktücher im Papierkorb - das ist der Alltag.

Alva sagt ihrem Lover, dass sie ihn wirklich sehr lieb hat, und er revanchiert sich, indem er sie zärtlich auf den Mund küsst. So vergehen einige Minuten, in denen sich beide wortlos und innig küssen.

Der Mann neben ihr schwankt noch zwischen Entzücken, Erschöpfung und beginnender Erholung. Alva erkennte es an seinem Atem, der langsam ruhiger wird. Nun muss sie ihn daran hindern, sich zur Seite zu drehen und einzuschlafen. Sie streichelt wie zufällig seinen Penis und bemerkt, dass er sich wieder regt. Der Mann durchlebt seine „Refraktärphase“, und es ist am besten, der Natur etwas Zeit zu geben. Alva lenkt den Mann an ihrer Seite mit Küssen und Liebkosungen ab. Er soll nicht dran denken, ob er ein zweites Mal „kann“, er soll danach gieren.

Sie spürt, wann es soweit ist, auch ohne dass ihre Hand seinen Unterleib berühren muss. Offensichtlich ist der Mann begeistert, dass er das sinnliche Glück noch einmal genießen darf. Wieder benötigt Alva nur wenig „Überzeugungskraft“, um das Objekt der Begierde in seiner ganzen Schönheit aufzustellen. "Alva - das zweite Kondom und die Erfüllung" vollständig lesen

Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst

"Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst" aus dem Vierteiler "Alwa"- eine unspektakuläre Erotikgeschichte

Oh, der Herr erweist sich als rücksichtsvoll. „Wir können auch auf dein Zimmer gehen, wenn es sicherer für dich ist“. Sie lächelt, flüstert ihm ins Ohr, dass sie lieber in seinem Zimmer aufwachen würde … und schon hat er den Sekt bezahlt und sie sind sie im Aufzug. Er ist ein Gentleman und wartet damit, sie zu küssen, an sich zu ziehen oder gar zu versuchen, sie zu entkleiden. Sobald sie vor dem Hotelzimmer stehen wird, wird sie noch einmal zögern: „Bist du dir wirklich sicher, dass du mich … willst?“ Natürlich wird er sich beeilen, „ja“ zu sagen.

Das Hotelzimmer und das Entkleiden

Alva liebt den Moment, ein Hotelzimmer zu betreten. Ein frisches Bett ist das Wichtigste. Nur kein Müfflelbett, kein Schweiß … der Raum wird später ohnehin von Schweiß, Parfüm, Sperma und Muschiduft berauscht sein, und das Zimmermädchen wird wissen, was hier geschah. Aber noch ist alles frisch und rein …

Nur nicht vorher duschen. Sie steht vor ihm, lächelnd. „Ich mag, wenn du mich ausziehst“, sagt sie zumeist. Sie liebt es, die feinnervigen, tastenden Hände eines sensiblen Mannes an sich zu fühlen. Es ist einfach, sie ausziehen, und sie hilft ihm bei den letzten Knöpfen der Bluse. Schnell steht sie in ihren bezaubernden, spitzenbesetzten und sehr femininen Dessous vor ihm. Der Herr wirkt überrascht, fast ein wenig verwirrt. „Soll ich dir den BH und den Slip auch ausziehen?“, fragt er. Alva wird vorschlagen, dass er den BH sogleich öffnen soll. Dann wird sie sich auf die Bettkante setzen und der Herr wird den Slip vorsichtig von ihren Schenkeln ziehen. Sie will, dass er sehen kann, was ihn erwartet: ein paar dunkle Locken, schon leicht befeuchtet. Er wird dies ohne Zweifel bemerken und vielleicht wird er den Duft einsaugen wie ein Aphrodisiakum.

„Ich hoffe, dir gefällt, was du siehst?“ Alva sagt an dieser Stelle immer das Gleiche. Manchmal sind die Männer ganz wild darauf, genau hinzusehen, mal blicken sie verschämt zur Seite. Dieser Mann sieht ihr in die Augen. Wie süß von ihm.

„Du solltest dich ausziehen“, sagt sie nun leise. „Oder möchtest du, dass ich mir etwas heraushole?“ Sie lächelt dabei. Jetzt ist Humor gefragt.

Er lächelt zurück und beschließt, sich selbst auszuziehen, und er kann es ziemlich fix. Sie sitzt auf dem Bett und beobachtet ihn unverhohlen. Boxershorts, leichte Wölbung, offenbar noch nicht ganz versteift. Er zögert, bevor er die Shorts abstreift, sieht sie an. Ihre Augen lassen nicht ab von der Stelle, auf die sie neugierig ist. Sein Penis ist ziemlich hübsch und unbeschnitten, und dem Anschein nach recht voluminös, aber noch nicht ganz bereit.

Alva weiß, was zu tun ist. Nach einer kurzen Behandlung mit ihren warmen Händen und mit sehr wenigen, sanften Bewegungen an der Wurzel ist der Penis vollständig versteifst. Alva legt sich rücklings auf das Bett, nimmt eine offene, spielerische Haltung ein. Der Mann legt sich neben sie, um sie zu küssen. Sie küsst zurück, es gehört dazu. Noch ein paar Minuten, dann wird sie zur leidenschaftlichen Geliebten werden. Ihr Körper ist längst darauf eingestellt, und nun ziehen ihre sinnlichen Lüste nach. Doch zuvor wäre da noch etwas zu klären. "Alva - im Bett bist du, was du zu sein scheinst" vollständig lesen

Wenn der Traum Romane schreiben soll

Seit ich schreibe, Träume ich anders. Oftmals glaube ich zu erwachen, doch der Traum überlagert die Realität, und ich merke: Nein, ich bin nicht wach. Die erotischen Träume, besonders die heftigen unter ihnen, wandern an meiner Bettkante lang zwischen Tag und Traum. Vielleicht sollte ich ein Netz aufspannen, um sie aufzufangen … nur so ein Gedanke.

Ich nenne diesen Zustand „Zwischenzeit“, weil sich dort Realität, Perversion und Lust treffen, ohne dass etwas gesprochen oder getan werden müsste. In diesem sinnlichen Halbschlaf zwischen Nacht und Morgen senkt sich der Feenstaub auf die abgelegte Brille und die Höllenglut verfällt zu Asche.

Ein paar Stunden und zwei Tassen Kaffee später ergreife ich die Reste, suche das letzte Glitzern im Feenstaub und die verbliebenen Glutnester des Höllenfeuers. Es ist, als ob ich Spinnfäden zu Seide verweben müsste: Die sinnlichen Schwaden meiner Träume können in jede Richtung gehen, eine erotische Geschichte aber braucht einen Anker.

Die vagen Gebilde der Träume wollen erweitert werden. Jedes Detail, das ich schreibe, zerstört das sinnliche Bild, das die Nacht mir schenkte. Und je intensiver ich mich in die Details hineinfresse, umso mehr wird deutlich, dass die Geschichte, die ich schreibe, nur wenig mit dem gemeinsam hat, was im Hirn von meinem Traum verblieb.

Man wird mir vorwerfen, dass ich verallgemeinere, versachliche, Klischees verwende … und ich merke immer wieder, dass ich die Textstelle auslasse, die mich wieder einholen könnten – die qualvollen Lüste, die Erniedrigungen … aber nicht nur sie. Auch die sanften Hände, die über meine Haut streichen, die süßen, willkommenen Eindringlinge, die Flüssigkeiten, die meine Halbschlaf-Gestalten aufnehmen und abgeben … sie wirken irgendwie stumpfer, wenn sie in Worten stehen. Was von der wirklich ungehörigen, nackten und eindringlichen Erregung noch übrig bleibt, finden meine Leserinnen eher „zwischen den Zeilen“.

Und manchmal frage ich mich, ob sie es überhaupt wahrnehmen.

Hannelores Erzählungen

Auferstanden wie Phönix aus der Asche und nicht wieder zu Asche verbrannt, und dennoch von neuem Feuer beseelt – das haben wir uns vorgenommen.

Die Wiederkehr der Hannelore Meinerwerks

Vor Jahren haben wir den Versuch unternommen, von Hannelore Meinerwerks zu berichten, mit der einer unserer Autoren eine sinnliche Hassliebe verbindet. Als wir Hannelore Leben einhauchten, wurde sie nach dem Vorbild einer Bloggerin entwickelt, die ihre von Herzblut triefenden Liebesromane auf spermaglitschige Erotikromane umstellte. Wobei – falls ihr euch erinnert – ihr Probleme war, dass sie selber selten mit Sperma in Kontakt gekommen war. Es lief ihr sozusagen nur aus dem Füller heraus, denn zu Anfang schrieb sie von Hand.

Was tut man, wenn man wenig Erfahrung hat? Man sucht sich einen liebevollen Freund, den man als Stichwortgeber, Antihelden, „Sparringspartner“ und Lektor missbraucht. Wobei die Möglichkeit des Übens auf das eingeschränkt wurde, was man vollständig bekleidet miteinander tun kann. Hannelore ist da sehr eigen – da ihr Körper nicht wirklich existiert, lässt sie sich auch nicht berühren, was wiederum logisch ist.

Wenn ihr nun fragt, ob es Hannelore wirklich nicht gibt – nein, unsere Hannelore gab es nicht und sie gibt es nicht – so weit wir wissen. Doch da draußen zählen die Hannelores nach Dutzenden: Sie haben keine Ahnung, ob es technisch, physisch, anatomisch oder mental geht, über was sie schreiben, aber sie schreiben dennoch.

Habt ihr Lust, Hannelore noch einmal zu erleben? Wie sie über Männer, Frauen, Kondome und Dildos, Vaginen und Penisse schreibt? Nein, ich rate euch nicht, neue E-Books zu lesen. Ich wünsche mir, dass ihr hier lest, wie es funktioniert … von der Vorlage bis zum Endresultat, das (hoffentlich) nie veröffentlicht wird.