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Wie ich in meinen ersten Dreier hineinglitt

Niemand weiß, ob diese Geschichte wahr oder erfunden ist. Sie wurde uns erzählt ... und wir haben diesen kleinen Teil aus der Erinnerung aufgeschrieben.

Ich hätte niemals gedacht, in diese Lage zu geraten. Die sanfte Verführungskunst von Andrea überwältigte mich einfach. Sie hatte meine Bluse geöffnet, als ob sie nie etwas anderes mit einer Frau getan hätte. Wie selbstverständlich hatte sie meine Brüste geküsst. Ich wehrte mich nicht dagegen, weil sie es so selbstverständlich und zugleich so sinnlich tat. Schließlich befreite sie mich von meinem Slip und ich konnte nicht anders, als mich ihrer Zunge hinzugeben. Ihr Spiel glich einem Musikstück, das als Diminuendo begann und in ein überlautes Crescendo überging, dann wieder abebbte und schließlich in einem Furioso endete. Zu meine eigenen Verblüffung machte ich mir keine Sorgen über meinen Zustand. Vielmehr dachte ich als brave Tochter bürgerlicher Eltern in den kleinen Pausen zwischen der pulsierenden Wonne eher daran, ob ich die feine Ledercouch ruinieren würde.

Es schien, als würde Andrea alles geben, aber nichts erwarten. Doch schließlich hob sie ihren Kopf und sprach mich an. „Würdest du Jan die Freude machen, an meine Stelle zu treten?“

Jan? Oh ja, er war noch nicht anwesend, als mich Andrea zu küssen begann, aber er war angekündigt … schließlich sollte es ja eine „Ménage-à-trois“ werden. Aber ich war im Moment völlig verwirrt von seiner Anwesenheit. Und ihre überaus korrekte Höflichkeit passte überhaupt nicht zur Situation der Wollust, der ich mich gerade hingab.

Mehrere Sekunden lang sagte keiner von uns dreien ein Wort.

Andrea und Jan sahen mir in die Augen, weder fordernd noch dringlich. Dennoch wartete sie auf meine Entscheidung. Ich fand dies höchst merkwürdig, weil Andrea mich zuvor niemals gefragt hatte. Was hätte sie auch fragen sollen? Dort war sie, erfahren und überaus sinnlich, und hier war ich, durstig nach Lust. In diesem Moment war mir mehr als bewusst, dass ich mich bisher willenlos von ihr verführen ließ. Nun aber erwarteten sie, dass ich mich entschied. Halb vernebelt, vor Lust trunken, mit nacktem Unterleib.

Nach meinem Gefühl verging eine undenklich lange Zeit, bis Andrea die Frage noch einmal wiederholte: „Möchtest du gerne, dass Jan an meine Stelle tritt und weitermacht, wo ich aufgehört habe?“

Ich wollte auf keinen Fall, dass irgendetwas aufhörte. Das war der einzige klare Gedanke, den ich fassen konnte. Und schließlich brachten meine Lippen ein leises und hingehauchtes „Ja“ zustande.

Damit begann mein erster Dreier, der sich bis in den frühen Morgen hinzog. Und immer wieder wurde ich gefragt: „Darf ich?“ und „Möchtest du jetzt?“ Und ich hatte wirklich nur noch eine Antwort: „Ja, bitte…“

Die Narzisstin und ihre Hoffnung auf Lust

Magische Spiegel und Vorstellungen ...
Diese Geschichte verwendet eine etwas angejahrte Form des Schreibens. Die Dritte Person verhindert die direkte Identifikation mit der Figur, und die Art zu schreiben ist etwas konservativ. Dennoch mischen sich Ereignisse und Gefühle, und die Leserin bekommt einen ausreichenden Eindruck der Protagonistin, um sich den Fortgang der Story auszumalen.

Katrins Herz schlug schnell und heftig, als sie sich nackt vor dem Spiegel betrachtete. Dort sah sie also die Frau, die sie jetzt war: ausgestattet mit innerer wie äußerer Schönheit, gut ausgebildet und ihrer Stärken bewusst.

Vor wenigen Jahren hätte sie sich noch geschämt, ihren unbekleideten Körper zu betrachten. Auch jetzt noch erinnerte sie sich manchmal daran, wie „unartig“ es doch war, sich selbst in einem großen Spiegel zu bewundern, der ihren gesamten Körper offenbarte. Keine Frage, sie war das, was man eine „Narzisstin“ nennt, verliebt in sich selbst und ihren Körper.

Sie strich über den kräftigen Eichenrahmen des Spiegels, so, als würde sie den Körper einer fremden Gestalt streichen. Ein Mann? Eine Frau? Sie liebte Berührungen. Im Internat hatte sie manche zärtliche Begegnung gehabt, aber seither fehlte ihr die Gelegenheit.

Die Sinnlichkeit der Frauen war immer wie ein Hauch - sehr intim, aber flüchtig wie ein Spiegelbild. Nein, sie hatte noch nie das, was man eine „Beziehung“ nennt, weder mit einer Frau noch mit einem Mann. Das, was man sie im Internat gelehrt hatten, und was sie später durchaus eigennützig weitergab, nannte sie „naschen“.

Heute hatte sie eine Verabredung. Sie musste vor allem überlegen, was sie anzog, obwohl ihr klar war, dass es darauf letztlich nicht ankam. Sie würde sich ausziehen, sich präsentieren, sich anbieten.

Nichts dem Zufall zu überlassen und vorzugeben, sich vor keiner sinnlichen Lust zu fürchten, ist nicht einfach. Zumal Katrin sich vorgenommen hatte, das ganze Spektrum der Lüste auszukosten, das ihr ein abenteuerlustiges heterosexuelles Paar geben konnte. Selbstverständlich hatte Katrin Grenzen, aber ihr war auch klar, dass der volle Genuss beider Geschlechter an einem einzigen Abend Kompromisse von ihr fordern würde.


Dies Geschichte hat Isidora für euch angefangen, um euch zu zeigen, wie schnell man eine Person charakterisieren kann, wenn man sie vor einen Spiegel stellt. Das Textfragment unterliegt keinem bekannten Copyright, da es 2021 von Isidora eigens für dieses Blog verfasst wurde.

Fantasie im Lockdown

Virtuelle Begegnung
Das Hotel hat geschlossen, aber die Betten sind noch dort. Und war da nicht ein zweiter Eingang, irgendwie über den Hof? Schade, dass ich nicht durch die Lobby gehen kann. Der junge Portier errötet immer so nett, wenn ich zart grüßend an ihm vorbeigehe. Er ahnt, welche Utensilien ich in meiner etwas überdimensionierten Handtasche trage. Vielleicht hat das Zimmermädchen auch etwas erzählt. Manchmal blieben Spuren zurück – eigentlich nicht so ungewöhnlich, aber eben doch auffällig. Reste von Ingwer im Bett? Wir kommen die dahin?

Das Schlimmste an Hotels sind die langen Gänge. Du könntest jemanden treffen, wenn du gerade wirklich niemanden treffen willst. Nein, jetzt willst du nicht in die begierigen Augen der Männer sehen und nicht in die musternden Augen ihrer Ehefrauen.

Ich gehe ins letzte Zimmer – das bevorzugte Zimmer der Paare, bei denen es laut werden könnte. Die Türen stehen jetzt ohnehin offen. „Ei, ei, wer hat in meinem Bettchen gelegen?“ War es seine Sekretärin oder ein Escort-Girl, dass er sich bestellt hatte?

Jetzt ist es mein Bett. Ich kuschele mich darin ein und küsse meinen Oberarm, dann die Armbeuge. Schließlich lutsche ich am Zeigefinger, dann an zwei Fingern. Speichel fließt aus meinem Mund, direkt in das ungewisse Innere des Hotelkissens. Der Kontakt mit der eigenen Haut erregt mich intensiver, als ich dachte. Ich massiere meine Zunge mit den Fingerspitzen und denke: Warum nicht mehr? Nur die Zunge?

Beinahe hätte ich vergessen, dass mich der Herr dabei beobachtet. Er ist anonym, und er ist heute vielleicht in Sidney statt in diesem Hotelzimmer. Aber das ändert nichts. „Masturbiere dich“, ich höre seine Worte … sanft und doch fordernd.

Ich zögere nicht. Es ist genau das, was ich will, und ich hoffe, dass er am Ende erfüllt ist von dem, was er sieht. Ob er mehr bekommt? Dies ist ein Ort, an dem alle Wünsche erfüllt werden … und die Wände haben keine Ohren und keine Augen. Wie das Bettlaken aussehen wird? Schließ einfach die Augen und stell es dir vor. Du musst dich dabei nicht um das Zimmermädchen kümmern – sie ist den Anblick gewohnt. Jedenfalls zu normalen Zeiten. Und für mich? Es ist der Weg zurück über den langen Hotelgang, vorbei an einem späten, gaffenden Gast. Er denkt genau das, was du jetzt denkst.

Die weiße Frau in der Silvesternacht

Die weiße Frau zu Silvester
Das Herz hing mir schwer in der Brust an jenem Silvesterabend in der fremden Stadt, die keinerlei Fröhlichkeit zuließ. Nur drüben in der Gegend mit den Mietskasernen, gab es eine italienische Kolonie, in der man den Frohsinn leben ließ. Ich kannte damals einige Italiener zu der Zeit, in der noch alle Monteure waren und kaum einer den Schritt zum Pizza-Bäcker geschafft hatte. Und so fasste ich einige Stunden vor Mitternacht den Entschluss, zu ihnen zu stoßen und mit ihnen zu feiern.

Dorthin zu gelangen, war recht einfach. Ich musste nur dem fröhlichen Lachen und Singen folgen, und tatsächlich öffnet man mir. „Du bist so betrübt, mein Freund, komm herein und sei fröhlich mit uns“, sagte der junge Elektromonteur, mit dem ich gelegentlich zu tun hatte. Indessen musste ich wahrlich sehr betrübt ausgesehen haben, was mach meinem Eintreten auch der Gesellschaft der lachenden und überaus geschwätzigen Gruppe der Feiernden auffiel. „Was ist mit ihm“, fragte eine recht füllige Italienerin mittleren Alters auf Deutsch, „warum bringt er keine Frau mit, um das neue Jahr zu begrüßen?“

Ich konnte und wollte es nicht erklären, denn meine wunderschöne, sinnliche und jugendliche Frau hatte mich einige Wochen vorher verlassen. Doch schnell hellte sich mein Gemüt auf, als ich unter all den feiernden Frauen und Männern saß, den guten Rotwein genoss und mich langsam entspannte.

Ein Raunen ging durch die Gaststube der Trattoria, und ich drehte mich um. Eine Frau trat ein, die nahezu ganz in weiß gekleidet war, wie eine betuchte Braut am Tag ihrer Hochzeit, nur dass ihr Hals, ihre Schultern, ihr Busen und ihr tiefgezogener Nacken ungewöhnlich spärlich verhüllt waren. Es schien, als würde sie einschweben, behangen mit glitzerndem Gold und funkelnden Edelsteinen. Ihr Busen wogte heftig, als sie mir näherkam. „Bist du der Mann, der so traurig zu uns stieß?“, fragte sie. Ganz fasziniert von ihrem Anblick bejahte ich. Hätte ich nur genauer hingesehen, so hätte ich sicherlich bemerkt, dass sie großes Theater aufspielte, eine gut erlernte Rolle, die mit großer Faszination vorgetragen wurde. Doch in diesem Moment schien sie mir absolut perfekt zu sein, und ich konnte gar nicht fassen, dass sie sich zu mir setzte und schon bald mit mir in einer Nische der Gaststube verschwand, um sich ungeniert küssen und kosen zu lassen.

Bald schon flüsterte sie mir zu, ich möge mit ihr doch von dem Wein trinken, den sie mitgebracht habe, und in der Tat war dieser von ausgezeichneter Güte. Nicht lange, nachdem ich davon getrunken hatte, strömte eine ungeheure Glut durch meine Adern, so wie uns die Liebesglut dann und wann befällt, und ich küsste sie nun inbrünstig und schamlos alles, was sie mir darbot: Lippen, Hals und Busen.

Schließlich redete ich wirres Zeug von der verzehrenden Glut, die mich gefangen hielt, kniete vor ihr, und schwor ihr ewige Liebe. Die Dame sah wohl, dass ich mich eigenartig benahm, doch wollte sie Aufsehen vermeiden und zog mich in ihre Arme, um zu turteln, tändeln und necken, das man wohl miteinander tut, wenn verliebt ist und doch sittlich bleiben will.

Es ist mir ein Rätsel, wie ich in meine Wohnung kam, doch dort erwachte ich am Neujahrstag mit schwerem Kopf. Der Duft von Weiblichkeit und einem schweren, süßlichen Duft hing noch in der Luft, und dort über dem Sessel lag ein langes, weißes, halb durchscheinendes Kleid. Sofort erinnerte ich mich an die merkwürdige Silvesternacht, doch wurde mir klar, dass ich nicht einmal den Namen meiner Begleiterin wusste. Also sah ich in alle Räume, um Spuren von ihr zu finden, doch alles erwies sich als vergeblich.

Ich zögerte einige Tage, um noch einmal in das kleine italienische Restaurant zu gehen. Letztlich fasste ich mir ein Herz und fragte den Wirt, ob er sich an die Silvesternacht erinnere.

Der Wirt wich aus. „Wir waren all ziemlich weinselig …“, sagte er, als wolle er nicht ernstlich darüber reden. Doch ich bat ihn sogleich, mir die Wahrheit zu sagen und bemerkte dabei, dass ich wohl noch einen Gegenstand besäße, den ich der Damen zurückgeben wollte, die ich in jener Nacht traf.

Er sah mich etwas qualvoll an, begann dann aber zu erzählen, es gäbe in seiner Heimat eine Legende, dass an jedem 31. Dezember eine Frau in einem leichten, weißen Gewand zu Gast kommen würde, die am nächsten Morgen verschwände. Manchmal würden sich aber auch Hetären so ausstatten, um Männer zu verwirren und um ihre Barschaft zu erleichtern.

„Und welche Bedeutung mag es haben, wenn die weiße Frau auftritt?“

„In den alten Zeiten brachte sie viel Gutes, vor allem, wenn sich es sich berühren ließ“, sagte der Wirt. Er zögerte ein wenig, bevor er fortfuhr: „Du hast sie doch berührt, nicht wahr?“

Ich bejahte, obzwar ich mich nicht genau erinnerte, was ich im Lauf meiner Entrückung am Silvesterabend berührte und antwortete: „Ich denke, es waren ehrenhafte Berührungen unter Liebenden.“

„Dann wird es gut sein“, sagte der Wirt nachdenklich, und etwas stiller, wie zu sich selbst: „Und sie wird nicht wiederkommen.“

Als ich mein Haus wieder betrat, war das weiße Kleid verschwunden, und nur der süßlich-liebliche Duft durchzog weiterhin meine Räume. Er hielt sich dort noch lange Zeit, beinahe so, als ob er ständig erneuert würde.

Ihr seid die Ersten, denen ich davon erzähle – vor Jahren, als es geschah, hätte ich es nicht gewagt. Und die Berührung der weißen Frau brachte mir das Glück in der Liebe und einen gewissen Wohlstand – aber daran muss man wohl glauben, wenn es wahr werden soll.

Die Idee zu einem Teil dieses Beitrags stammt aus E.T.A. Hoffmanns Novelle "Die Abenteuer der Silvesternacht".

Drei Arten, eine erotische Geschichte zu erzählen

Wenn alles um dich herum verschwimmt ...
Diese beiden Absätze sind ein kleiner Teil einer längeren Geschichte, die uns auffiel, weil der Autor recht professionell zu schreiben weiß.

Warnung und Entwarnung: Es handelt sich um eine Geschichte über die Schmerzlust, aber ohne „anzügliche“ Ausdrücke.

Lesen wir zunächst die reduzierte Version, die nahezu ausschließlich über die Fakten aufklärt:

Die Erzählung - Situation und Fakten

Jana legte sich über die Lehne der Couch, verschränkte ihre Arme und ließ ihren Kopf auf die Hände sinken. Petro legte zunächst nur die Hand auf ihren nackten Hintern. Sodann rieb er ihn leicht. Sanfte Schläge folgten, und Jana entspannte sich.

Seine Schläge wurden härter. Es dauerte eine Weile, bis Jana dies körperlich wahrnahm. Erst, als Schmerzwellen durch ihre Körper gingen, wurde sie sich bewusst, wie heftig sie geschlagen wurde, und nun nahm sie die Schläge auch akustisch wahr. Jedes Mal klatschte es laut, wenn seine Hand ihren Hintern traf, und mehr und mehr spürte sie die Schockwellen des Schmerzes.


In der zweiten Version wird die Geschichte aus der Sicht der Frau in der dritten Person nacherzählt - sie kommt dem Original am nächsten:

Die Erzählung - mit Gefühlen angereichert

Jana legte sich über die Lehne der Couch, verschränkte ihre Arme und ließ ihren Kopf auf die Hände sinken. Petro legte zunächst nur die Hand auf ihren nackten Hintern. Er begann, ihn sanft zu reiben, und Jana entspannte sich dabei. Dann tätschelte er ihren Po leicht und spielerisch, und nun genoss Jana die Entspannung intensiv und ihre Gedanken begannen, über ihr zu schweben.

Zunächst bemerkte sie nicht, dass die Schläge intensiver wurden, bis der erste schmerzhafte Schock durch ihren ganzen Körper wanderte. Er folgte den Nervenbahnen, schoss die Wirbelsäule entlang und erreichte schließlich den Kopf, um sich mit dem sinnlichen Dunst zu vermischen, der sich dort angesiedelt hatte. Zugleich wurde das Klatschen immer lauter, wenn seine Hand auf ihren nackten Hintern traf. Der Knall drang durch ihre Ohren und setzte sich im Oberkörper fort, bis er sich ebenfalls mit dem Gewoge aus Sinnlichkeit und Schmerz vermischte.


Zum Schluss die ICH-Form aus der Sicht der Frau

Ich hatte mich über die die Couchlehne gelegt. Es schien mir der beste Platz zu sein, um ihm meinen nackten Hintern präsentieren zu können. Um mich zu entspannen, verschränkte ich die Arme, legte meinen Kopf hinein und wartete. Als Petro seine Hand auf meinen Po legte, ohne irgendetwas zu sagen, bekam ich eine Gänsehaut, und für einen Moment sah ich die Realität. Da lag eine gestandene Architektin, die sich von einem Sportstudenten aus purer Sinneslust schlagen lässt. Petro war nun dazu übergegangen, mir den Po zu streicheln und zu tätscheln, wortlos und sanft. Schon nach kurzer Zeit verschwand der Gedanke daran, wer ich war und was ich tat. Stattdessen versank ich ganz in einer Wolke sinnlicher, süßer Gedanken.

Ich war bereits so versunken darin, dass ich nicht einmal bemerkte, wie das Tätscheln in Schläge überging. Erst, als der Schmerz wie ein elektrischer Schlag durch meinen Körper raste, wurde mir klar, wie heftig Petro zuschlug. Der Schmerz stieg in der Wirbelsäule auf, wanderte die Nervenbahnen entlang, bis er schließlich seinen Weg in den Kopf fand und sich mit den süßen und sinnlichen Gedanken vermischte. Das Klatschen seiner festen Hand auf meinen weichen und nachgiebigen Hintern hatte ich vorher wie durch einen Samtvorhang wahrgenommen. Doch nun hörte ich das heftige Klatschen und den Nachhall an den Wänden, bevor die kurzen, peitschenartigen Geräusche Hals, Brüste und Gehirn durchdragen. Ich muss gestehen, nicht wirklich unterscheiden zu können, was wann und wie zu mir vordrang, denn mittlerweile vermischte sich alles zu einem Gemenge aus Sinnlichkeit und Schmerz. Ich war nicht mehr Herrin meiner Sinne, sondern die Sinne beherrschten mich ganz und gar. Da war eine leuchtende, sinnliche Kugel in mir, die aus nicht als Gefühlen bestand. Und die Schläge waren nur der Antrieb, um diese Gefühle aufrecht zu erhalten.


Wenn es euch etwas gefallen hat, dann sagt es - hier. Und: wie würdet ihr dieses Ereignis erzählen?

(1) In einer Online-Publikation wurden 10 ähnliche Fragmente solcher Geschichten veröffentlicht.