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Für ganz Neugierige … über dies Blog

Kein Reichtum mit Schreiben
Falls du ein eiliger Leser bist: Die Inhalte dieses Blogs sind mein Geschenk an gegenwärtige und zukünftige Autorinnen und Autoren.Punkt.

Und nun das Gleiche noch einmal im Klartext für Neugierige

Das Lesen dieses Blog kostet euch 0,00 Euro. Ich zahle 0,00 Euro für Fremdbeiträge und bekomme 0,00 Euro, falls ich einmal wirklich (was selten vorkommt) ein Produkt empfehle. Die empfohlenen Bücher sind mehr Dekoration als Einnahmequelle – im letzten Jahr erzielte ich daraus 0,00 Euro.

Würde ich selbst für andere dies Blog (oder ein ähnliches Blog) schreiben, würde ich möglicherweise zwischen sechs und bestenfalls zehn Euro pro Tag verdienen können – es würde sich also ebenfalls kaum lohnen.

Dies Blog ist ein Geschenk für euch, und ich schenke euch meine Texte wirklich sehr gern. Natürlich kostet es mich ein paar Euro, diese Seite zu betreiben – das ist nicht mit 0,00 abgetan. Die Domäne, das Hosting und das Sicherheitszertifikat kosten Geld. Soweit die Kosten.

Und nochmals, aus gegebenem Anlass: Man kann mit mir über Texte, Worte und Wörter reden. Aber nicht über meine persönlichen Belange.

Erotische Themen des 21. Jahrhunderts

Was hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts am meisten verändert? Vor allem, dass Frauen unabhängig leben können, besonders, wenn sie gut ausgebildet sind. Sie können Macht und Ansehen gewinnen und ein freizügiges, nahezu uneingeschränktes Sexualleben führen.

Ihr könnt dieses Leben gerne einmal vergleichen mit einem Frauenleben der 1850er, 1900er oder 1950 Jahre, und ihr werdet feststellen: Noch nie waren die Möglichkeiten so groß wie heute – und andererseits: Noch längst werden nicht alle Chancen und Optionen genutzt.

Beziehungen, Frauen und Sex im 21. Jahrhundert

Die Themen des 21. Jahrhunderts sind vielfältig, betreffen aber zumeist die sogenannten „Beziehungen“, also die Suche nach festen, flexiblen oder einmaligen Erlebnissen in Körper, Geist und und Psyche. Das war zwar immer so, doch steht die Frau heute als selbstbestimmte Person und treibende Kraft immer mehr im Mittelpunkt. Sie kann zwischen mehreren Männer unterschiedlicher sozialer Stufen, vieler Altersgruppen und höchst differenzierter Eigenschaften wählen, aber auch zwischen Frauen und Männern. Und sie kann solche Beziehungen parallel oder alternierend führen.

Wollen und Durchsetzen statt auf den Zufall zu warten

Das ist der eigentlich Unterschied. Während im klassischen Liebes- oder auch Erotikroman stets das Schicksal oder der Zufall herhalten muss, um eine Wendung des Geschehens herbeizuführen, ist es nun der freie Wille der Heldin. Das ändert die Ausgangsklage erheblich. Die heutige Frau kann Frauen wie auch Männer anlocken, nutzen und verwerfen, wenn sie entsprechend „gepolt“ ist. Sie kann dabei in psychische Zweifel kommen oder auch jede Art von Macht und Einfluss nutzen, um sich gegebenenfalls skrupellos durchzusetzen. Und – sie muss keine Erklärung oder gar Entschuldigung mehr abgeben, warum sie so handelt, sondern nur noch „dazu stehen“.

Bücher dieser Art gib es schon

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Ich kam darauf, als ich einen Zeitungsbericht über Ute Gliwa gefunden, das sich auf ihr Erstlingswerk bezieht, „Alberta und ihre Männer“ bezieht. In diesem Buch geht es um die willentliche Entscheidung (oder eben auch das „Offenlassen“ der Entscheidung) zwischen zwei Männern. Das Buch ist ein wenig märchenhaft angelegt, sodass Frauenaugen auch weiterhin glänzen werden. Doch warum soll eine solche Story nicht auch in einem recht einfachen Milieu möglich sein? Eine Großstadt, Anonymität, eine Sachbearbeiterin oder eine Küchenhilfe, die einerseits das Solide mag, dann aber wieder die flatterhafte Lust des Abenteuers packt?

Die Top-Themen des 21. Jahrhunderts können sehr unterschiedlich sein. Falls ihr englische Krimis seht, wird euch dies schon aufgefallen sein:

1. Selbstbestimmte Frauen jeden Alters mit Gelegenheitsbeziehungen.
2. Wechselnde Beziehungen.
3. Parallele Beziehungen.
4. Gleichgeschlechtliche Beziehungen, auch alternierend.
5. Beziehungen zwischen unterschiedlichen Ethnien.

Gefällt auch das? Habt ihr entsprechende Ideen oder Manuskripte? Sagt es einfach.

Bevor du mich kontaktierst ...

Hallo an Autorinnen/Autoren

Nicht mehr ganz zeitgemäß ...
Ich denke, ich muss etwas klarstellen: Ich handele nicht mit Texten, gebe keine Texte in Auftrag und verlege keine Bücher oder Schriften, betreibe aber Blogs.

Nachdem dies gesagt ist: Du kannst dich mit mir austauschen und mit mir diskutieren, unter einer Bedingung: Es darf nur um die Texte gehen, die du schreibst, die ich schreibe oder solche, die Dritte schreiben. Ich gebe keine Auskunft über mich persönlich und meine Motive.

Dies ist kostenlos und bleibt auch kostenlos

Folgende Angebote sind kostenlos für dich:

1. Lektorat eines Manuskripts mit maximal 1.200 Wörtern (einmalig).
2. Hinweise auf mögliche Änderungen in Stil und Ausdruck.
3. Veröffentlichung von Leseproben – sie müssen mir allerdings gefallen, sonst geht gar nichts.
4. Hinweise auf neue E-Books oder traditionelle Bücher.
5. Hinweise auf andere Blogs.

In diesem Blog findest du Schreib-Tipps ohne Ende, eine Vielzahl von Themen, über die du schreiben könntest und sogar einige Manuskripte zum Weiterschreiben. Demnächst wirst du sehen, dass wir eine ganz neue Kategorie eröffnen: erotische Themen des 21. Jahrhunderts. Dabei werden die gesellschaftlichen Veränderungen berücksichtigt, die bereits stattgefunden haben und die im neuen Jahrhundert noch zu erwarten sind.

Euer

Gebhard Roese

Beziehungen sind auch nicht mehr, was sie einmal waren

Frauen zu Anfang des Jahrhunderts hatten selten die Gelegenheit, die Liebhaber zu wechseln
Gehen wir einmal 100 Jahre zurück – ja, nur hundert Jahre. Da brach gerade ein System zusammen: das Kaiserreich, das Bürgertum in seiner bisherigen Pracht und Herrlichkeit – und die Konvenienzehe. Und wenn wir nun gar 110 Jahre zurückgehen, also 1909 schreiben würden, dann existierte sie noch: eine arrangierte Ehe, bei der ein Jüngling „um die Hand anhielt“. Klingt romantisch? Ist alles andere – nichts als ein Deal zwischen Brautvater und Bräutigam, bei dem über Geld gesprochen wurde. Die Tochter durfte dann noch „Ja“ in der Kirche sagen – so kam das „Ja-Wort“ zustande – nicht als eine Bestätigung des zwischen Vater und Bräutigam arrangierten Vertrags. „Du wirst noch lernen, ihn zu lieben“, sagte dann die Mama. Die sogenannte „Liebesheirat“ kann erst nach und nach auf – und meist musste das junge Paar dann ohne den Segen des Vaters – und ohne seine Kohle – sehen, wie es zurechtkam. Nachher? Na ja, nachher. Da gab es zwar das Frauenwahlrecht, das jetzt gefiert wird, aber eben auch Verwirrung: Das Geld war nichts mehr wert, also verfiel auch die Mitgift. Und wenn die Mitgift verfiel, musste der Mann die Frau in jeder Hinsicht unterhalten – das hätte er sich nicht träumen lassen. Und Frauen? Sie begannen, Beruf zu lernen oder als ungelernte Arbeiterinnen in die Industrie zu gehen. Oder in die Prostitution, denn manche Kurorte hatten schnell erkannt, dass Männer mit Dollars und englischen Pfunden und nahezu mittelose Frauen eine sinnliche Melange ergaben.

Das Bürgertum kommt immer wieder zurück - und mit ihm die Unterdrückung der Jugend

Dann – nun dann. Dann gab es erst einmal einen Aufbruch der Jugend, bevor das Nazipack wieder alles zunichtemachte … Und ach ja, das Bürgertum feierte sich auch im Nazireich und versuchte, einen großen Teil seiner Ideologien zu wahren: Außen Nazi, innen Spießbürger. Und dann der zweite große Krieg, schlimmer als der Erste. Was aus Schutt und Asche entstand, war eine Mini-Revolte der Jugend (Mods, Rocker, Exis) und das erneute Aufkommen genau jenes Bürgertums, das schon einmal untergegangen war. Mädchen blieben Mädchen, die eigentlich keinen Beruf lernen mussten, aber mal ließ sie trotzdem … und was diese Mädchen in der Ehe erwarteten, wussten sie auch nicht.

Die gesamten 1950er und frühen 1960er Jahre waren davon geprägt, dass man die Jugend brauchte, ihre Bedürfnisse aber ignorierte. Nach außen war man Demokrat, nach innen wieder nur Spießbürger. Nun gut, einige junge Frauen und Männer flüchteten sich damals ohne elterlichen Segen in die Ehe. Liebesheirat oder Flucht vor der unsäglichen Bevormundung? Ich denke, man hat das nie untersucht – ebenso wenig, wie man sich mit der Unterdrückung der Jugend in der Adenauerrepublik ernsthaft beschäftigt hat.

Tendenz: Aufstieg und Machtfülle der Frauen

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Heute haben wir eine neue Tendenz – die ausgesprochen gebildete, wirtschaftlich und emotional unabhängige Frau, die zwischen Eigenliebe, Frauenliebe, Männerliebe und wechselnden Partnern wählen kann. Das heißt, sie kann sich binden oder auch nicht, Frauen und Männer alternierend lieben oder zwischen zwei Männer schwanken und mal dem einen, dann wieder dem anderen die Gunst erweisen.

Ich habe diese Textstelle in einem Interview mit Ute Gliwa gefunden, das sich auf ihr Erstlingswerk bezieht, „Alberta und ihre Männer.“ Wenn es auch für viele Frauen befremdlich sein mag, so trifft es doch den Nerv der Zeit:

Beide Partner entwickeln während der Beziehung, auch und nicht zuletzt sexuell, und dass man sich über viele Jahre in die gleiche Richtung entwickelt, ist tatsächlich relativ unwahrscheinlich. Insofern muss man sich damit auseinandersetzen, was einem wichtig ist, woran man eine Beziehung festmacht.


Ich denke mal, langfristig kommen Frauen wie auch Männer dabei in Konflikte, die sich nicht mehr locker-flockig lösen lassen. Aber das Thema ist dennoch wichtig und aktuell.

Dazu noch ein Wort: Wer die Macht und die Mittel hat, kann nahezu frei entscheiden, was er will – solange es ihm guttut. Wir sind gewohnt, dass Männer dies tun. Und wir werden erleben, dass es Frauen ebenso tun, und zwar schon bald.

Titel: Bild aus einer französischen Publikation, Farben aufgefrischt (Teilansicht), ca. 1908 - es soll ein Reprint von 2018 geben.

Kooperation – erwünscht und geboten

Gelassen, sinnlich, verständnisvoll - Kooperation
Wenn ich ein wirklich interessantes Thema finde, dann schreibe ich darüber – auch ohne Auftrag oder Hinweis. Und vor allem ohne damit eigene Dienstleistungen zu verbinden. Du weißt vermutlich, dass ich Contentwriter, Blogger und Texter bin. Das allein bietet sich schon an, um eine Kooperation einzugehen.

Wenn du etwas schreibst, was mir gefallen könnte, und was sich auch „seriös“ veröffentlichen lässt, dann sag es mir. Wenn mir gefällt, was du schreibst – ob bereits veröffentlicht oder nicht – dann biete ich dir meine Hand.

Zudem kann es sein, dass DU und ICH gemeinsame Interessen haben, wir etwas gemeinsam gerne sehen oder unsere Blogs sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Oder dass du etwas produzierst, was so unheimlich genial, sinnlich oder einfach schön ist ist, dass es mich reizt, etwas darüber zu schreiben. Es muss nicht zwangsläufig ein Buch sein.

Frag nicht, was es kostet. Frag dich, was du anbieten kannst. Es ist das einzige Kriterium. Ich verlege nicht, ich neide nicht und ich konkurriere nicht. Und ich helfe gerne bei Recherchen, Überarbeitungen oder Schreibblockaden.

Was gar nicht geht? Vor allem „verdeckte Werbung“ aka Advertorials. Ich weiß, dass es viele „Influencer“ trotzdem tun – und teilweise versucht es sogar die Tagespresse.

Meine Denkweise: Wenn mir dein Produkt, dein Buch, deine Idee oder deine Dienstleistung gefällt, oder wenn etwas davon so interessant ist, dass es auch mich begeistert, dann ist alles OK.

Sag mir einfach, was dich bewegt.